Fünf Teens töten einen Wal

By susibarfuss

Die fünfzehnjährigen Mädchen stiegen in die Boote. Es waren fünf an der Zahl, bewaffnet mit Speeren und Messern. Sie trugen bauchfreie Tops und Stiefel. Sie ließen ihre zwei Boote zu Wasser. Im ersten Boot saß Julia mit einem anderen Mädchen. Im zweiten Boot saßen die restlichen drei.

Sie gingen auf die Jagd, suchten nach einem Wal, den sie mit Speeren töten konnten. Nach etlichen Stunden des Ruderns entdeckten sie in der Ferne eine graue Gestalt – einen Wal. Er war nicht besonders groß, ein heranwachsender Wal.

Julia ruderte schnell auf den Wal zu, ihre Freundin nahm ihren Speer und stellte sich hin. Sie zielte schon auf den Rücken des Wals. Die anderen 3 ruderten auch zum Wal hin. Julia hatte ihre Mühe mitzuhalten. Ihre Freundin holte aus, ihr Bauch spannte sich an.

Sie warf den ersten Speer, der schnell durch die Luft surrte und im Rücken des Wals steckenblieb. Lautes Brüllen erschallte. Der Körper hob sich aus dem Wasser, der Speer steckte fest in ihm. Julias Freundin hob die Arme und jubelte. Die drei Mädchen waren nun nah genug und eine von ihnen hob ihren Speer und warf ihn im sitzen dem Wal in sie Seite.

Der Wal bog sich ein wenig, ließ sich zurück ins Wasser fallen. Durch die Welle wurde Julias Freundin aus dem Boot geworfen. Julia stand auf und warf dem Tier noch einen Speer in den Rücken. Der Wal schrie lauter, sein Leib tobte. Die drei Mädchen hielten sich fest, eines von ihnen stand auf und warf noch einen Speer in den Rücken des Wals, der sich aufzubäumen begann.

Gewaltig erhob sich der Leib aus dem Wasser und eine große Welle wurde erzeugt, die beide Boote kentern ließen. Mühsam hielt sich eins der Mädchen aus der Dreiergruppe am Boot fest, hob sich mit ihrem Speer auf das umgedrehte Boot und warf den Speer. Der Wal wand sich, als noch ein Speer die Seite traf. Er dachte, er hätte die Mädchen plattgemacht.

Julia zog ihre Schuhe aus und tauchte unter. Sie sah die Speere auf dem Meeresgrund liegen, der hier nicht tief war. Sie holte einen Speer vom Grund, tauchte auf und sah den Körper des Wals im Wasser. Sie war eine gute Schwimmerin, tauchte unter dem Bauch des Wals und rammte den Speer rein. Der Körper erbebte vor Schmerz.

Wieder bäumte sich der Wal auf und wurde von einem der Mädchen an der Seite getroffen. “Da bäumt es sich auf, das Vieh”. Die Mädchen hatten einen Halbkreis gebildet. Julia brachte ihnen Speer um Speer vom Meeresgrund. Mit einem Speer wurde der Wal bedroht, der zweite wurde ihm in den Körper gerammt. Mehrmals bäumte sich der Walkörper auf, die Mädchen johlten und trieben ihn immer näher ans Ufer. “Los, lasst ihn stranden”, rief Julia.

Julia ergriff den Speer in der Bauchwunde und drehte ihn. Der Wal quälte sich und wälzte sich. “Mach ihn fertig, Julia”, rief ein Mädchen. “Jaa, quäl das Vieh”, ein anderes. Julia gab sich große Mühe. Der Wal brüllte und wand sich. Julia stieß flink von unten den Speer hinein. Schließlich wälzte sich der Wal auf den Strand. Johlend und pfeifend rannten die Mädchen ans Ufer.

Der Wal lag halb auf dem Rücken, halb auf der Seite und krümmte sich. Sie fingen an, die Speer, die schon steckten rauszuziehen. Blut kam aus den Wunden und der Wal krümmte und ächzte. Als sie sie Speere hatten, rannte Julia von der Flosse aus auf seinen Bauch, holte aus und rammte einen Speer in den bebenden Bauch. Sie lachte dabei. Eine ihrer Freundinnen warf ihr noch einen Speer zu. “Los, rein damit, das Vieh kanns gebrauchen”.

Sämtliche Muskeln am Bauch spannten sich an. “Geil, jetzt können wir mit dem Wal machen, was wir wollen”, sagte ein Mädchen. Ein anderes ging der Seite und schnitt mit dem Messer ein Stück hinein. Das Tier brüllte, Julia lachte, machte ein Hohlkreuz und stach den Speer weiter rein. Eines der Mädchen nahm ein Schwert und trieb es dem Wal in die Seite. Immer wieder krümmte sich der Leib, die zwei übrigen Mädchen griffen den Schwanz an, stachen Messer rein, das er sich nur so bog und blutete.

Immer wieder stachen sie zu, Julia stemmte sich auf den Speer und der Körper quälte sich mächtig. “Ist das nicht geil, wie er sich räkelt?”. “So wie der sich krümmt macht der eh nicht mehr lange”, sagte ein Mädchen. “Je stärker wir ihn foltern, umso heftiger ringelt er sich, los macht alle mit”. Jedes Mädchen sprang mit einem Speer in der Hand auf den blossen Bauch, stach fest und genau zu.

Der Wal röhrte und krümmte sich. Die Mädchen machten immer weiter, stachen gezielt in den Bauch hinein. Sie ließen sich nicht abschütteln, rammten die Speere immer aufs Neue hinein. Nach zwanzig Minuten war der Wal besiegt. Blut ran ihm vom Bauch und die Muskeln zuckten nur noch. Die Mädchen standen bis zu den Knöcheln ihrer nackten Füße im Blut des Wals.

Sie hatten ihn mit Gewalt fertiggemacht und rührten in seinen Eingeweiden herum. Der Wal war ruhiger geworden, krümmte sich nur noch im allerhöchsten Notfall. Als die Speer das eintausendste Mal in den Bauch eindrangen, wehrte sich etwas im Wal. Er machte ein Hohlkreuz, hob sich hoch auf und ächzte. Dann brach er zusammen. Die Mädchen tanzten vor Freude, überall war Blut.

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